Standpunkt
Die Interventionsspirale: vom Schillern des sich ausdehnenden Ölflecks

Die Interventionsspirale: vom Schillern des sich ausdehnenden Ölflecks

Verstaatlichung von Wohnungskonzernen und Mietendeckel, Vergesellschaftung von BMW, Enteignung privater Unternehmen – das sind sozialistische Ideen, die immer lauter und weiter verbreitet werden, und die dem freiheitlichen und eigenverantwortlichen Geist der Sozialen…

VON: Roland Tichy
23. Jun 2019
Europäische Geldpolitik
Gibt es bald eine Euro-Parallelwährung? – Zum Vorschlag einer Steuer auf Bargeld

Gibt es bald eine Euro-Parallelwährung? – Zum Vorschlag einer Steuer auf Bargeld

In Deutschland werden 78 Prozent der Zahlungen bar abgewickelt. Aus den Reihen des Internationalen Währungsfonds und der Europäischen Zentralbank dringt nun die Idee, Bargeld mit einer Steuer zu belegen. Dies könnte zwei Preisauszeichnungen im Supermarkt zur Folge haben: die höhere bei Bargeldzahlung, die niedrigere bei Kartenzahlung. – Undenkbar? Keinesfalls!… >> weiterlesen

06. Jun 2019
Von: Dirk Meyer
Nachruf
Fritz Ullrich Fack (* 3. Mai 1930, † 9. Juni 2019)

Fritz Ullrich Fack (* 3. Mai 1930, † 9. Juni 2019)

Am 9. Juni 2019 ist Dr. Fritz Ullrich Fack im Alter von 89 Jahren verstorben. Er war von 1976 bis 2002 Mitglied der Jury des Ludwig-Erhard-Preises für Wirtschaftspublizistik, ab 1989 ihr Vorsitzender. Seit 1978 war er Mitglied der Ludwig-Erhard-Stiftung, von 1981 bis 1999 Mitglied im Vorstand. Nur zwei Tage vor seinem Tod wurde er von der Mitgliederversammlung zum Ehrenmitglied der Stiftung ernannt. Lesen Sie… >> weiterlesen

14. Jun 2019
VON: PETER GILLIES
Forum
Mehr Fachkräfte für Deutschland und Europa

Mehr Fachkräfte für Deutschland und Europa

Nachbetrachtungen zu einer Gemeinschaftsveranstaltung des Wirtschaftsrates der CDU und der Ludwig-Erhard-Stiftung in Berlin. Das zweite Europa-Forum dieser Kooperation fand am 7. Mai 2019 im Bankhaus Löbbecke statt. >> weiterlesen

14. Mai 2019
VON: ANDREAS SCHIRMER
Standpunkt
Einheitsverträge schützen die Wirtschaftsordnung

Einheitsverträge schützen die Wirtschaftsordnung

Vor 70 Jahren wurde das deutsche Grundgesetz beschlossen. Es legte nicht explizit fest, welcher Wirtschaftsordnung die Bundesrepublik Deutschland folgen soll. Das änderte sich vor 29 Jahren. Da trat die Währungs-, Wirtschafts- und Sozialunion zwischen den beiden deutschen Staaten in Kraft. Seitdem besteht schulbuchmäßig Klarheit über die deutsche Wirtschaftsordnung. Es ist die Soziale Marktwirtschaft. >> weiterlesen

14. Mai 2019
VON: WOLFGANG CLEMENT
Kommentar
Auf den Spuren des Zeitgeistes

Auf den Spuren des Zeitgeistes

Mangel an Liberalität, Regelungswut, obrigkeitsstaatliches Denken und volkspädagogischer Anstrich – die Debatte um Enteignungen von Wohnungen lässt sich problemlos in die Forderungsliste nach „Mehr Staat!“ eintragen. Zuletzt äußerte sich der grüne Hoffnungsträger Robert Habeck. >> weiterlesen

18. Apr 2019
VON: ANDREAS SCHIRMER
Standpunkt
Europa am Scheideweg

Europa am Scheideweg

Frankreichs Präsident will mehr Zentralismus und Dirigismus für Europa. Die richtige Antwort auf die EU-Krise wäre eine konsequente Orientierung am Subsidiaritätsprinzip. >> weiterlesen

01. Apr 2019
VON: HANS JÖRG HENNECKE
Standpunkt
Marktwirtschaft endet nicht an der Grenze

Marktwirtschaft endet nicht an der Grenze

Wer die derzeitige Politik zur europäischen Integration kritisiert, wird schnell als europafeindlich bezeichnet. Das ist nicht neu: Schon Ludwig Erhard wurde vorgehalten, ein schlechter Europäer zu sein. Sinnvoller wäre es, sich auf seine Erkenntnis zu besinnen, dass jede Integration – politisch wie wirtschaftlich – die vorherige Übereinstimmung hinsichtlich der Prinzipien, Systeme und Ziele des Handelns und Verhaltens voraussetzt. >> weiterlesen

28. Mrz 2019
VON: LARS VOGEL
Standpunkt
Altmaiers Industrieplan, nicht zu Ende gedacht

Altmaiers Industrieplan, nicht zu Ende gedacht

Bundeswirtschaftsminister Altmaier hat vorgelegt. Seine Antwort auf den „Prozess rasanter und tiefgreifender Veränderung“ in der Weltwirtschaft ist die „Nationale Industriestrategie 2030“. Während viele diese Strategie skeptisch sehen, ist insbesondere aus der Industrie Unterstützung für seine Pläne zu hören. >> weiterlesen

14. Mrz 2019
VON: ACHIM WAMBACH
Standpunkt
Je größer, desto besser?

Je größer, desto besser?

Die „Nationale Industriestrategie 2030“ von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier ist kontraproduktiv. Fusionierte Großunternehmen sind weniger innovativ, weil der Wettbewerbsdruck nachlässt. „Wettbewerb ist und bleibt eine starke Triebfeder für Innovationen“, so Justus Haucap, Mitglied der Ludwig-Erhard-Stiftung. >> weiterlesen

20. Feb 2019
VON: JUSTUS HAUCAP
Standpunkt
Was soll das, Herr Altmaier?

Was soll das, Herr Altmaier?

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier plant eine neue Industriepolitik. Mit Sozialer Marktwirtschaft hat das nichts zu tun. Wir dokumentieren einen offenen Brief von Thomas Mayer, Mitglied der Ludwig-Erhard-Stiftung und Mitglied der Jury des Ludwig-Erhard-Preises für Wirtschaftspublizistik. >> weiterlesen

18. Feb 2019
VON: THOMAS MAYER
Sachverständigenrat

"Vor wichtigen wirtschaftspolitischen Weichenstellungen"

Der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung hat mit dem Gutachten 2018/19 wieder eine umfassende Analyse der wirtschaftspolitischen Entwicklungen vorgelegt und im Sinne des Sachverständigenratsgesetzes „Fehlentwicklungen und Möglichkeiten zu deren Vermeidung oder deren Beseitigung aufgezeigt“ – das Gesetz verbietet bekanntlich Empfehlungen für konkrete sozial- und wirtschaftspolitische Maßnahmen. >> weiterlesen

14. Feb 2019
Von: Peter Westerheide
Standpunkt
Das verschleuderte Erbe des Ludwig Erhard

Das verschleuderte Erbe des Ludwig Erhard

Um es vorweg zu sagen: Peter Altmaier ist ein schlechter Wirtschaftsminister – wohl der schlechteste, den dieses Land seit vielen Jahrzehnten hat. Doch er passt in die Zeit. Wenn Donald Trump „Amerika First“ ruft und China die „neue Seidenstraße“ vorantreibt, dann dürfe auch ein deutscher Wirtschaftsminister nicht untätig sein – glauben viele. >> weiterlesen

08. Feb 2019
VON: FRANK SCHÄFFLER
Standpunkt
„Nationale Industriestrategie 2030“ oder Soziale Marktwirtschaft?

„Nationale Industriestrategie 2030“ oder Soziale Marktwirtschaft?

Peter Altmaiers „Nationale Industriestrategie 2030“ wird nach hinten losgehen: Innovationen lassen sich nicht politisch verordnen. Wettbewerbsfähigkeit zeigt sich nur im Wettbewerb, nicht aber hinter dem Schutzzaun der Ministerialbürokratie. Altmaier beruft sich auf Ludwig Erhard – der mit der genau gegenteiligen Politik Deutschland zu wirtschaftlichem Wohlstand geführt hat. >> weiterlesen

07. Feb 2019
VON: ROLAND TICHY
Standpunkt
Genossen, Ihr habt nicht alle Tassen im Schrank!

Genossen, Ihr habt nicht alle Tassen im Schrank!

Das Wirtschaftsklima trübt sich ein – in Deutschland, Europa und global. Die Umfragewerte der SPD verschlechtern sich auf historische Tiefstände. Wie reagieren die Genossen? Ihr Arbeitsminister Hubertus Heil verkündet eine „Respektrente“, die für einen Teil der mehr als 35 Jahre in die Rentenkasse einzahlenden Geringverdiener, Teilzeitbeschäftigten oder immer wieder Arbeitslosen fast eine Verdoppelung ihrer Rente verspricht – ohne Bedürftigkeitsprüfung. Mit dem Geiste Karl Schillers… >> weiterlesen

05. Feb 2019
VON: OSWALD METZGER
Standpunkt
Wettbewerb schützen

Wettbewerb schützen

Innovation ist der Schlüssel zum Erfolg und Wettbewerb der beste Motor für Innovationen, so Justus Haucap, Mitglied der Ludwig-Erhard-Stiftung. Künstlicher Schutz vor Wettbewerb mache hingegen träge und fantasielos. >> weiterlesen

01. Feb 2019
VON: JUSTUS HAUCAP
Soziale Marktwirtschaft
Kritisches zu einem Buch von Uwe Fuhrmann

Kritisches zu einem Buch von Uwe Fuhrmann

Im nachfolgenden Beitrag setzt sich Horst Friedrich Wünsche mit dem Buch von Uwe Fuhrmann „Die Entstehung der ‚Sozialen Marktwirtschaft‘ 1948/49 – Eine historische Dispositivanalyse" auseinander. >> weiterlesen

31. Jan 2019
Von: Horst Friedrich Wünsche
Europäische Geldpolitik
Minibots: „Liro“ als nationales Regierungsgeld für Italien?

Minibots: „Liro“ als nationales Regierungsgeld für Italien?

Die italienische Regierung aus der Fünf-Sterne-Bewegung und Lega steht für ein Ende der Austerität in Italien. Einher geht die Ankündigung, die Defizitregeln aus EU-Vertrag, Fiskalvertrag, der haushaltspolitischen Überwachung („Twopack“), der Reform des Stabilitäts- und Wachstumspaktes und das Verfahren zur Überwachung makroökonomischer Ungleichgewichte („Sixpack“) aufkündigen zu wollen und eine (Teil-)Entschuldung anzustreben. >> weiterlesen

29. Jan 2019
Von: Dirk Meyer
Standpunkt
Ökonomische Spätfolgen des Merkelantismus

Ökonomische Spätfolgen des Merkelantismus

Die ökonomische Bilanz Angela Merkels als Bundeskanzlerin sieht auf den ersten Blick gut aus. Das reale Bruttoinlandsprodukt ist seit 2005, dem Jahr ihres Amtsantritts, um gut 20 Prozent gestiegen. Zugleich nahm die Zahl der Erwerbstätigen um fast 5 Millionen zu, das war ein Anstieg um 12,5 Prozent. Die Zahl der Arbeitslosen hat sich von damals 4,8 Millionen nahezu halbiert, die Arbeitslosenquote sank von 13… >> weiterlesen

17. Jan 2019
VON: ULRICH VAN SUNTUM