Standpunkt
Vom Papier- zum Kryptogeld

Vom Papier- zum Kryptogeld

Kryptogeld ist eine Finanzinnovation unserer Zeit, die erst durch die Entwicklung computergestützter Verschlüsselungstechnik möglich wurde. Es hat das Potenzial, das Papier-, Münz- und Giralgeld zu verdrängen.

VON: Thomas Mayer
02. Dez 2016
Ludwig Erhard
Ludwig Erhards Jahre der Kanzlerschaft

Ludwig Erhards Jahre der Kanzlerschaft

„Nach einem so bedeutsamen Abschnitt in der Geschichte unseres Landes, der – durch Konrad Adenauer geprägt – den Weg des deutschen Volkes aus politischem, wirtschaftlichem und sozialem Chaos bis in unsere Gegenwart kennzeichnet, kann eine Regierungserklärung nicht auf die Forderung des Tages beschränkt sein. Ich bin mir nur zu bewusst, welches schwere, aber auch reiche Erbe ich mit dem Regierungswechsel übernehme, das zu wahren… >> weiterlesen

01. Dez 2016
Von: Udo Wengst
Stichworte
Ludwig Erhards Rücktritt als Bundeskanzler

Ludwig Erhards Rücktritt als Bundeskanzler

Bei der Bundestagswahl im September 1965 erhielten CDU und CSU mit 47,6 Prozent und die FDP mit 9,5 Prozent zusammen die Mehrheit der Stimmen, sodass die Koalition fortgeführt und Ludwig Erhard im Amt des Bundeskanzlers bestätigt werden konnte. Knapp 15 Monate später, am Abend des 30. November 1966, kündigte Erhard seinen Rücktritt an. >> weiterlesen

30. Nov 2016
VON: ANDREAS SCHIRMER
Standpunkt
Eigentum für alle

Eigentum für alle

Die Debatte um die Frage, ob Einkommen und Vermögen „gerecht“ verteilt sind, führt häufig zur Forderung nach Umverteilung. Dies widerspricht jedoch den Prinzipien der Sozialen Marktwirtschaft: Freiheit und Verantwortung. Nach Ludwig Erhard gibt es nur eine gerechte Verteilung, "und das ist die, die durch die Funktion des Marktes erreicht wird". >> weiterlesen

25. Nov 2016
VON: LARS VOGEL
Forum
Yanis Varoufakis: „Ich bin ein echter Europäer!“

Yanis Varoufakis: „Ich bin ein echter Europäer!“

Skeptisch, was den Zusammenhalt der Europäischen Union angeht, aber dennoch als überzeugter Europäer – so präsentierte sich Yanis Varoufakis auf einer Podiumsdiskussion mit Roland Tichy und Dr. Jürgen Stark am 26. Oktober 2016 in Bonn. Die Europäische Währungsunion ist für den ehemaligen griechischen Finanzminister eine Fehlkonstruktion: „der schlechteste Entwurf in der Geschichte“. >> weiterlesen

24. Nov 2016
VON: NATALIE FURJAN
Zukunft Europas

Die Vorstellungen von einer politischen Union in Europa sind unvereinbar

Nicht in Großbritannien, aber auf dem europäischen Festland war man sich bisher weitgehend einig, die Europäische Union sei von Anfang an ein politisches Projekt gewesen, dessen Finalität zwingend in einer immer engeren politischen Union, ja bei etwas wie den Vereinigten Staaten von Europa liege. Die Krise der Europäischen Währungsunion hat zwar bewiesen, dass der Versuch, eine ökonomisch zweifelhafte und riskante Tat als politisches Projekt… >> weiterlesen

21. Nov 2016
Von: Michael Wohlgemuth
Zukunft Europas

Gegen die Engstirnigkeit im europäischen Denken

Zunächst stellt sich die Frage, warum es um die Zukunft unseres in der Europäischen Union (EU) vereinten Kontinents zurzeit eher schlecht bestellt ist. Zur Erinnerung: Noch vor weniger als einer Dekade wurde das europäische Einigungswerk von vielen bewundert und als Vorbild für den Rest der Welt angesehen. Was ist der Grund für diesen dramatischen Meinungsumschwung zum Schlechteren sowohl in Europa als auch weltweit? Auf…

Zukunft Europas

Fünf Szenarien für die Zukunft Europas

Die Diskussion um die Ursachen und Hintergründe der europäischen Finanz- und Schuldenkrise, das „Erdbeben“ nach der Brexit-Entscheidung vom Juni 2016 sowie die permanenten Auseinandersetzungen im Rahmen der ungelösten Flüchtlings- und Asylproblematik beeinflussen die Perspektiven der zukünftigen Entwicklungstrends massiv. Die EU sieht sich auch nach der Erklärung von Bratislava vom September 2016 mit einem starken Legitimations- und vor allem Akzeptanzproblem konfrontiert. Eine Verschlankung der EU,…

Zukunft Europas

"Europa hat immer von der Vielfalt gelebt"

Oswald Metzger, stellvertretender Vorsitzender der Ludwig-Erhard-Stiftung, nimmt Stellung zu Fragen nach der Zukunft Europas. Das nachfolgende Interview wurde ursprünglich im Weser-Kurier vom 16. Oktober 2016 veröffentlicht. Die Fragen stellte Eike Wienbarg.

Zukunft Europas

Europa steht unter gewaltigem Druck

Europa steht vor zwei großen Herausforderungen: Es muss dem Druck der internationalen Bevölkerungsmigration standhalten und folglich neben der Sicherung der Außengrenzen eine angemessene Asyl-, Flüchtlings- und Migrationspolitik entwickeln. Weiterhin muss es lernen, mit der neuen internationalen Arbeitsteilung, vor allem den Folgen für die wenig qualifizierten Beschäftigten, umzugehen. Beide Herausforderungen haben eine gemeinsame Wirkung entfaltet: Durch die Weltfinanzkrise in einer ersten Runde ausgelöst, hat sich… >> weiterlesen

17. Nov 2016
Von: Ulrich Blum
Standpunkt
Hände weg vom Rentenniveau!

Hände weg vom Rentenniveau!

Oswald Metzger, stellvertretender Vorsitzender der Ludwig-Erhard-Stiftung, befürchtet, dass beim Rentengipfel der Großen Koalition in dieser Woche eine Festschreibung eines höheren Rentenniveaus verabredet werden könnte – mit kostspieligen Folgen für die jüngere Generation. >> weiterlesen

22. Nov 2016
VON: OSWALD METZGER
Standpunkt
Ludwig Erhard würde sich im Grabe umdrehen

Ludwig Erhard würde sich im Grabe umdrehen

Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel plant ein Gesetz, das Übernahmen deutscher Unternehmen durch ausländische Investoren unter Zustimmungsvorbehalt der Regierung stellt. Das wäre ein gravierender Eingriff in die Vertragsfreiheit. >> weiterlesen

21. Okt 2016
VON: FRANK SCHÄFFLER
Ludwig-Erhard-Preis 2016

Festrede auf Gerhard Schröder und Holger Steltzner

Der Ludwig-Erhard-Preis für Wirtschaftspublizistik 2016 wurde am 20. September in Berlin an Gerhard Schröder, Bundeskanzler a. D., und an Holger Steltzner, Herausgeber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, verliehen. Bundesfinanzminister Dr. Wolfgang Schäuble hielt die Festrede, die wir nachfolgend veröffentlichen.

Ludwig-Erhard-Preis 2016

Die Agenda 2010 hat diese Würdigung verdient

Am 20. September 2016 wurde Gerhard Schröder, Bundeskanzler a. D., in Berlin mit dem Ludwig-Erhard-Preis für Wirtschaftspublizistik ausgezeichnet. „Ich habe diesen Preis gerne angenommen, weil dies eine gute Gelegenheit ist für einen Appell“, so Schröder in seiner Preisrede. Es sei Zeit, Deutschlands Reformpause zu beenden.

Ludwig-Erhard-Preis 2016

Ohne Sicherheit gibt es keine Freiheit

Am 20. September 2016 wurde Holger Steltzner, Herausgeber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, in Berlin mit dem Ludwig-Erhard-Preis für Wirtschaftspublizistik ausgezeichnet. In seiner Preisrede kommt er zu dem Schluss: „Auch für die Migration, die große Herausforderung unserer Zeit, gelten Erhards Mahnungen zu Maß und Mitte.“…