Standpunkt
Eigentum für alle: Was wäre, wenn die deutsche Bevölkerung reich wäre?

Eigentum für alle: Was wäre, wenn die deutsche Bevölkerung reich wäre?

Vor 55 Jahren wurden Volkswagen-Aktien das erste Mal an der Börse gehandelt. Die damalige Bundesregierung und das Land Niedersachsen verkauften 60 Prozent ihrer VW-Anteile als "Volksaktien". Das hatte vor allem politische Gründe: Unter dem Motto "Eigentum für alle" sollten auch die weniger vermögenden Schichten zu Aktionären werden. >> weiterlesen

11. Apr 2016
VON: ROLAND TICHY
Standpunkt
Versorgungsstaat – Der moderne Wahn

Versorgungsstaat – Der moderne Wahn

Auf das Bedürfnis nach sozialer Sicherheit reagiert die Politik in der Regel mit einem Ausbau staatlicher Fürsorge. Ludwig Erhard warnte schon früh vor der Illusion vermeintlicher Sicherheit mittels "kollektiver Umlegeverfahren". Für ihn standen an vorderster Stelle Eigenverantwortung und Eigeninitiative, die zurückgedrängt werden, wenn der Staat immer mehr Aufgaben übernimmt. Nachfolgend ist ein Auszug aus seinem 1957 erschienenen Buch "Wohlstand für Alle" dokumentiert, in dem… >> weiterlesen

31. Mrz 2016
VON: LUDWIG ERHARD
Forum

Hans D. Barbier für sein Lebenswerk ausgezeichnet

Am 22. März 2016 wurde Dr. Hans D. Barbier, seit 1997 Mitglied und von 2002 bis 2014 Vorstandsvorsitzender der Ludwig-Erhard-Stiftung, von der Zeitschrift "Wirtschaftsjournalist" für sein Lebenswerk geehrt. Die Preisverleihung fand in der Alten Oper in Frankfurt am Main statt. Heike Göbel, verantwortliche Redakteurin für Wirtschaftspolitik bei der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und ebenfalls Mitglied der Ludwig-Erhard-Stiftung, hielt die Laudatio, die wir nachfolgend veröffentlichen. >> weiterlesen

23. Mrz 2016
VON: HEIKE GÖBEL
Forum

Zu einem Buch von Sahra Wagenknecht

Der Titel von Sahra Wagenknechts neuem Buch "Wie wir uns vor dem Kapitalismus retten. Reichtum ohne Gier" verspricht, eine Alternative zum sogenannten Kapitalismus aufzuzeigen. Auf die Einlösung dieses Versprechens muss der Leser lange warten, und er bekommt nicht viel. Erst kurz vor Schluss des Buches finden sich circa 15 Seiten Text, auf denen eine alternative Wirtschaftsordnung knapp und vorwiegend negativ skizziert wird. Wir erfahren,… >> weiterlesen

21. Mrz 2016
VON: BRUNO SCHÖNFELDER
Standpunkt
Vom

Vom "Wohlstand für alle" zum "Wohlstand für wenige"

DIW-Präsident Marcel Fratzscher prangert in seinem kürzlich erschienenen Buch die hohe Ungleichheit von Vermögen und Einkommen in Deutschland an, was negative Folgen für die gesamte Gesellschaft mit sich bringe. Die Lösung des Problems seien „mehr Chancen“ – jedoch nicht „mehr Staat“, „mehr Steuern“ oder „mehr Umverteilung“. Gemeinsamkeiten mit Ludwig Erhards Ideen sind erkennbar: Nach Erhard ist die Marktwirtschaft an sich „sozial“, sodass die Umverteilung… >> weiterlesen

21. Mrz 2016
VON: GASTAUTOR
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