Stellvertretende Vorsitzende
Ursula Heinen-Esser
Köln
Stellvertretende Vorsitzende

Ursula Heinen-Esser wurde am 7. Oktober 1965 in Köln geboren, wo sie auch 1990 ihren Abschluss als Diplom-Volkswirtin erwarb.

Nachdem sie als Redakteurin in den Wirtschaftsressorts verschiedener Zeitungen erste Berufserfahrung gesammelt hatte, wurde sie 1994 Leiterin der Abteilung Wirtschafts-, Sozial- und Gesellschaftspolitik sowie stellvertretende Leiterin der Hauptabteilung Politik in der CDU-Bundesgeschäftsstelle.

Ursula Heinen-Esser hatte annähernd ein Jahrzehnt die Funktion der stellvertretenden Landesvorsitzenden der CDU Nordrhein-Westfalen inne, sie war 1998–2013 Mitglied des Deutschen Bundestages und 2006–2012 Mitglied des Bundesvorstands der CDU.

2007 wurde sie als Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz in das Kabinett von Bundeskanzlerin Angela Merkel berufen, 2009–2013 war sie als Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit zuständig für die Bereiche Reaktorsicherheit, Atomausstieg und Standortauswahlgesetz.

Als eine der beiden Vorsitzenden der von Bundestag und Bundesrat einberufenen Kommission Lagerung hoch radioaktiver Abfallstoffe (Endlagerkommission 2014–2016) war Ursula Heinen-Esser maßgeblich an der Neuorientierung im Endlagerbereich beteiligt.

Seit 2014 ist Frau Heinen-Esser stellvertretende Vorsitzende der Ludwig-Erhard-Stiftung.

2016 hat sie den Vorsitz der Geschäftsführung der neu gegründeten Bundesgesellschaft für Endlagerung übernommen.

Seit 29. Mai 2018 ist Frau Heinen-Esser Ministerin für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen.