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40 Jahre Ludwig-Erhard-Preis für Wirtschaftspublizistik
20. Dez 2017
VON: LUDWIG-ERHARD-STIFTUNG

40 Jahre Ludwig-Erhard-Preis für Wirtschaftspublizistik

Seit 1977 wird der von Ludwig Erhard gestiftete Ludwig-Erhard-Preis für Wirtschaftspublizistik verliehen: ein Preis für Publizisten, die sich für den Gedanken der Sozialen Marktwirtschaft engagieren. Die Ludwig-Erhard-Stiftung hat nun eine Festschrift mit allen seitdem veröffentlichten Preisreden herausgegeben. Roland Tichy, Vorsitzender der Stiftung, stellte das Buch auf der diesjährigen Preisverleihung am 22. November vor.

Bei der ersten Preisverleihung am 3. Februar 1977, einen Tag vor seinem 80. Geburtstag, sagte Ludwig Erhard in seiner Ansprache zur Preisübergabe: „(…) mit dem Preis und dem Engagement aller hier in diesem Raum Anwesenden soll vor allem auch eine Idee lebendig erhalten werden, will eine geistige Haltung Ausdruck finden, auf die ein freiheitliches Volk nicht verzichten kann. In meinem Vokabular der Werte stehen Freiheit, Recht und Ordnung an erster Stelle. (…) Ich weiß sehr wohl, dass ich darauf angewiesen bin, dass viele Frauen und Männer gleichen Geistes und gleicher Gesinnung mir zur Seite stehen müssen, dieses Ideengut lebendig zu erhalten (…).“

In der Präambel zur Satzung heißt es dieser Idee Ludwig Erhards entsprechend: „Die Soziale Marktwirtschaft, die Ludwig Erhard begründet hat, verlangt Öffentlichkeit und Akzeptanz. Ihr Bestand und ihre Effektivität hängen nicht nur von politischen Entscheidungen ab. Nur solange die Bürger unseres Staates diese Wirtschaftsordnung als wesentlichen Teil ihrer freiheitlichen Staats- und Gesellschaftsverfassung begreifen, wird die Idee der Sozialen Marktwirtschaft lebendig bleiben. Die Stiftung hat deshalb ein besonderes Interesse daran, dass Themen, die für die Erhaltung, Erneuerung und Entfaltung der Sozialen Marktwirtschaft wichtig sind, publizistisch, wissenschaftlich und in den Medien intensiv behandelt werden. (…)“

Fester Bestandteil der jährlichen Preisverleihung sind die Reden der Preisträger. Anlässlich des 40-jährigen Jubiläums hat die Ludwig-Erhard-Stiftung einen Sammelband dieser bisher veröffentlichten Reden herausgegeben. Herausgekommen ist eine Dokumentation von vier Jahrzehnten deutscher Wirtschaftsgeschichte über die Entwicklung der Volkswirtschaftslehre und der sie begleitenden Publizistik.

„Die über 80 Reden der Preisträger dokumentieren vier Dekaden des Ringens um Erhaltung und Gestaltung der Sozialen Marktwirtschaft, die den Werten von Freiheit und Verantwortung verpflichtet ist – zeitlos und ohne Verfallsdatum.“ (Roland Tichy)

Die Realisierung des Buchprojekts wurde ermöglicht durch die Idee und Initiative des Mitglieds Dr. Herbert B. Schmidt. Die finanzielle Unterstützung der „Dr. Herbert B. Schmidt und Ruth Schmidt-Niemack Stiftung“ ermöglichte die Produktion von 300 gedruckten Exemplaren der Festschrift.

Die Print-Ausgabe ist ausschließlich über die Ludwig-Erhard-Stiftung gegen eine einmalige Spende von mindestens 100 Euro erhältlich. Bitte senden Sie uns eine kurze Mitteilung: info@ludwig-erhard-stiftung.de oder rufen Sie uns an: 0228/539 88-0. Das E-Book kann über alle Buchhandlungen oder online beispielsweise bei Amazon oder eBook.de erworben werden.

 

Ludwig-Erhard-Preis für Wirtschaftspublizistik, Reden der Preisträger seit 1977, herausgegeben von Roland Tichy, Hard-Cover mit Schutzumschlag, 630 Seiten, Bonn 2017.

Mit Beiträgen von:

Klaus Adomeit, Leszek Balcerowicz, Hans D. Barbier, Stefan Baron, Raymond Barre, Norbert Berthold, Samuel Brittan, Wolfgang Clement, Karl Darscheid, Claus Döring, Juergen B. Donges, Sir Roger Douglas, Günter Ederer, Jürgen Eick, Wolfram Engels, Gerhard Fels, Herbert Giersch, Peter Gillies, Heike Göbel, Hans Herbert Götz, Johannes Gross, Armin Gutowski, Walter Hamm, Rainer Hank, Heinz Heck, Hans-Olaf Henkel, Hans K. Herdt, Rudolf Herlt, Karen Horn, Otmar Issing, Harold James, J. Jürgen Jeske, Josef Joffe, Michael Jungblut, Wolfgang Kaden, Walter Kannengießer, Carola Kaps, Paul Kirchhof, Václav Klaus, Roger Köppel, Fides Krause-Brewer, Otto Graf Lambsdorff, Nicola Leibinger-Kammüller, Willy Linder, Thomas Löffelholz, Wulf D. von Lucius, Dirk Maxeiner, Renate Merklein, Ernst-Joachim Mestmäcker, Michael Miersch, Karel van Miert, Wernhard Möschel, Rudolf Mühlfenzl, Werner Mussler, Peter Norman, Nikolaus Piper, Werner Plumpe, Karl Otto Pöhl, Bernd Rüthers, Karl Schiller, Helmut Schlesinger, Thomas Schmid, Gerhard Schröder, Gerhard Schwarz, Horst Siebert, Dorothea Siems, Olaf Sievert, Holger Steltzner, Diether Stolze, Thomas Straubhaar, Wolfgang Stützel, Franz Thoma, Roland Tichy, Ernst Günter Vetter, Dieter Vogel, Henry C. Wallich, Ursula Weidenfeld, Jens Weidmann, Martin Wolf, Artur Woll, Hans-Henning Zencke

 

 
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