Mitglieder der Jury

Dr. Ursula Weidenfeld (Vorsitzende)
Ralf-Dieter Brunowsky
Dr. Peter Gillies
Heike Göbel
Dr. Rainer Hank
Prof. Dr. Thomas Mayer
Dr. Isabel Mühlfenzl
Ulric Papendick
Nikolaus Piper
Dr. Dorothea Siems
Roland Tichy

Satzung des Ludwig-Erhard-Preises für Wirtschaftspublizistik:

Präambel

Die Soziale Marktwirtschaft, die Ludwig Erhard begründet hat, verlangt Öffentlichkeit und Akzeptanz. Ihr Bestand und ihre Effektivität hängen nicht nur von politischen Entscheidungen ab. Nur solange die Bürger unseres Staates diese Wirtschaftsordnung als wesentlichen Teil ihrer freiheitlichen Staats- und Gesellschaftsverfassung begreifen, wird die Idee der Sozialen Marktwirtschaft lebendig bleiben.

Die Stiftung hat deshalb ein besonderes Interesse daran, dass Themen, die für die Erhaltung, Erneuerung und Entfaltung der Sozialen Marktwirtschaft wichtig sind, publizistisch, wissenschaftlich und in den Medien intensiv behandelt werden.

Um in diesem Sinne Information und Diskussion über die Soziale Marktwirtschaft zu fördern, verleiht die Stiftung den Ludwig-Erhard-Preis für Wirtschaftspublizistik (Preisträger) sowie den Ludwig-Erhard-Förderpreis für Wirtschaftspublizistik (Förderpreisträger).

§ 1 Inhaltliche und formale Voraussetzungen

Der Ludwig-Erhard-Preis für Wirtschaftspublizistik kann in Höhe von je 10.000,00 € jährlich an zwei Journalisten, Wissenschaftler oder Angehörige anderer Berufe vergeben werden, die nach der Entscheidung der Jury die Voraussetzungen für die Verleihung erfüllen.

Der Ludwig-Erhard-Förderpreis für Wirtschaftspublizistik ist für Journalisten, Wissenschaftler und Angehörige anderer Berufe bestimmt, die jünger als 35 Jahre sind. Das Preisgeld beträgt 5.000,00 €. Die Jury kann bis zu drei Preisträger auszeichnen.

Ausgezeichnet werden Artikel aus Tageszeitungen, Wochenzeitungen, Zeitschriften, Sendungen des Hörfunks und des Fernsehens sowie Arbeiten der wissenschaftlichen Publizistik, die sich beschreibend, analysierend oder kommentierend mit Themen der Wirtschaft, der Wirtschaftsordnung oder der Wirtschaftspolitik unter ordnungspolitischen Vorzeichen befassen.

Die Jury kann ihre Entscheidungen auch aufgrund von Ausschreibungen, Selbstbewerbungen oder Anregungen Dritter treffen.

§ 2 Organe

a. Der Vorstand der Ludwig-Erhard-Stiftung e.V.
b. Die Mitgliederversammlung der Ludwig-Erhard-Stiftung e.V.
c. Die Jury der Ludwig-Erhard-Stiftung e.V.

Die Jury entscheidet mit einfacher Mehrheit über die Verleihung der Preise und teilt ihre Entscheidung dem Vorstand mit. Schriftliche Voten abwesender Mitglieder sollen berücksichtigt werden. Bei Stimmengleichheit entscheidet der Vorsitzende.

Der Geschäftsführer der Stiftung kann beratend an den Sitzungen teilnehmen.

Die Mitglieder der Jury erhalten Kostenersatz.

§ 3 Aufgaben der Organe und Verfahren

a. Der Vorstand beruft die Jury nach Anhörung der Mitgliederversammlung oder nach schriftlicher Befragung der Mitgliederversammlung der Stiftung für die Dauer von fünf Jahren. Eine Wiederwahl ist möglich.
b. Die Jury besteht aus elf Personen. Den Vorsitz führt ein Mitglied der Ludwig-Erhard-Stiftung e.V. Wird eine Mitgliedschaft in der Jury vorzeitig beendet, setzen die übrigen Mitglieder ihre Tätigkeit fort, bis ein neues Mitglied der Jury ernannt worden ist.
c. Der Vorstand gibt die Preisträger der Öffentlichkeit bekannt und übergibt die Preise in einer besonderen Veranstaltung.

§ 4 Geschäftsführung

Die administrativen Geschäfte der mit der Vergabe des Preises befassten Organe besorgt der Geschäftsführer der Ludwig-Erhard-Stiftung im Benehmen mit den Vorsitzenden der Stiftung und der Jury.